Hühnerbrühe & Gemüsebrühe selberkochen

Da ich öfter mal Gerichte mit Hühnerbrühe & Gemüsebrühe koche und mir diese Instantwürfel oder die körnige Version immer mehr auf den Geist gehen, habe ich nun begonnen, meinen Fond für Hühnerbrühe und Gemüsebrühe selber zu kochen. Ich finde, wenn man Instantbrühe verwendet, schmecken danach alle Gerichte gleich – eine Alternative sind die Brühen im Glas, die ich aber auch unverschämt teuer finde. Hier nun also meine Rezepte für Gemüse- und Hühnerbrühe. Ich habe die Gemüse- und Hühnerbrühe durch Einwecken haltbar gemacht.

Rezept für Gemüsebrühe

Zubereitungszeit: 15 Minuten (2 Stunden Kochzeit)

Ergibt ca. 2 Liter

  • 1,5 Stangen Lauch
  • 5 Möhren
  • 0,5 Knollensellerie
  • 1 Gemüsezwiebel
  • Salz
  • Pfefferkörner
  • 0,5 Bund glatte Petersilie
  • 5 Thymianzweige
  • 3 Majoranzweige
  • 5 Lorbeerblätter
  • 6 Pimentkörner
  • 2 Liter Wasser

Das Gemüse schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden.

Das Wasser in einen großen Topf geben und das Gemüse hinzufügen. Dazu Salz, Pfefferkörner, Petersilie, Thymian, Majoran, Lorbeerblätter und Piment geben.

Alles auf höchster Stufe aufkochen lassen und dann ca. 1,5 bis 2 Stunden leicht köcheln lassen. Den Schaum immer wieder abschöpfen, so bleibt der Fond klar.

Die Brühe durch ein Sieb, in dem ein Tuch liegt, abgießen und die Brühe auffangen. Das Gemüse im Tuch gut ausdrücken, so geht die Restbrühe nicht verloren.

Einweckgläser und -deckel heiß auswaschen oder auskochen und die Brühe in die Gläser füllen. Da ich keinen Einwecktopf habe, habe ich die zugeschraubten Glaser in den Ofen gestellt:

Ein tiefes Backblech 2 cm mit Wasser füllen, die Gläser draufstellen und den Ofen auf 180 Grad aufheizen. Sobald in den Gläsern kleine Bläschen entstehen, fängt der Vakuumiervorgang an (die Gläser sollten ungefähr die gleiche Größe haben): Ab jetzt 90 Minuten bei 150 Grad ziehen lassen. Danach noch einmal 30 Minuten stehen lassen, der Ofen ist dann aber schon aus. Um ganz sicher zu gehen, stelle ich die Gläser dann noch einmal auf den Kopf und lasse sie so auskühlen – auf den Kopf stellen, soll beim Vakuumieren auch helfen.

So lässt dich die Gemüsebrühe haltbar machen und die Gläser knacken dann beim Öffnen.

Rezept für Hühnerbrühe

Zubereitungszeit: 15 Minuten (2 Stunden Kochzeit)

Ergibt ca. 2 Liter

  • 1 kg Hühnerklein oder ein Suppenhuhn
  • 1,5 Stangen Lauch
  • 5 Möhren
  • 0,5 Knollensellerie
  • 1 Gemüsezwiebel
  • Salz
  • Pfefferkörner
  • 0,5 Bund glatte Petersilie
  • 5 Thymianzweige
  • 3 Majoranzweige
  • 5 Lorbeerblätter
  • 6 Pimentkörner
  • 3 Liter Wasser

Das Suppenhuhn waschen und zusammen mit dem Wasser in einen großen Topf geben. Das Gemüse schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden.

Das Gemüse in den Topf geben. Dazu Salz, Pfefferkörner, Petersilie, Thymian, Majoran, Lorbeerblätter und Piment geben.

Alles auf höchster Stufe aufkochen lassen und dann ca. 1,5 bis 2 Stunden leicht köcheln lassen. Den Schaum immer wieder abschöpfen, so bleibt der Fond klar.

Das Huhn aus der Brühe nehmen. Die Brühe mit dem Gemüse durch ein Sieb, in dem ein Tuch liegt, abgießen und die Brühe auffangen. Das Gemüse im Tuch gut ausdrücken, so geht die Restbrühe nicht verloren.

Einweckgläser und -deckel heiß auswaschen oder auskochen und die Brühe in die Gläser füllen. Da ich keinen Einwecktopf habe, habe ich die zugeschraubten Glaser in den Ofen gestellt:

Ein tiefes Backblech 2 cm mit Wasser füllen, die Gläser draufstellen und den Ofen auf 180 Grad aufheizen. Sobald in den Gläsern kleine Bläschen entstehen, fängt der Vakkumiervorgang an (die Gläser sollten ungefähr die gleiche Größe haben): Ab jetzt 90 Minuten bei 150 Grad ziehen lassen. Danach noch einmal 30 Minuten stehen lassen, der Ofen ist dann aber schon aus. Um ganz sicher zu gehen, stelle ich die Gläser dann noch einmal auf den Kopf und lasse sie so auskühlen – auf den Kopf stellen, soll beim Vakuumieren auch helfen.

So lässt dich die Hühnerbrühe haltbar machen und die Gläser knacken dann beim Öffnen.

11 Comments

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  7. Gabi 4. September 2010 at 19:16

    Hallo alle miteinander, ich koche meine Hühnerbrühe immer von Hähnchenschenkeln, fülle sie dann in Marmeladengläser und lasse sie auf dem Kopf stehend abkühlen. allerdings ist mir das eine oder andere Glas auch schon mal schlecht geworden, obwohl die Brühe im Kühlschrank steht. Ich hab mal gehört, mit vitamin C
    könnte man sie länger haltbar machen. Hat damit jemand erfahrung?
    Gabi

  8. Mareen 5. Juli 2009 at 20:35

    @Balu: Das mit dem Slowcooker ist eine gute Idee, das werde ich mal ausprobieren. Danke!

    @Buntköchin: Ans Einfrieren habe ich auch schon gedacht, aber bei zwei kleinen Fächern nimmt das soviel Platz weg. Aber sollte ich mal mehr Platz haben, dann ist eine Portionierung in den Eiwürfelbehältern sehr gut.

  9. Buntköchin 5. Juli 2009 at 13:58

    Ich friere meine Brühe immer in einen Eiswürfelbehälter ein. Dann kann man ganz lässig die Anzahl der Würfel rausdrücken, die man benötigt.

  10. Balu 5. Juli 2009 at 12:42

    Ich mache meine Gemüsebrühe in letzter Zeit immer am Wochenende für die Woche fertig.

    Allerdings schnippel ich einfach das Suppengemüse klein, packe es in den Slow-Cooker, bedecke es mit Wasser und lasse es einfach über Nacht stundenlang durchziehen.

    Am Morgen habe ich dann eine kräftige Gemüsebrühe.

    Kräuter und insbesondere Salz lasse ich aber weg. Sowas gebe ich lieber dem jeweiligen Gericht hinzu, dann bin ich mit der Brühe flexibler :-).

    Die ebenfalls durch ein Sieb abgegossene Brühe kommt dann in einer Karaffe in den Kühlschrank und sollte sich da für ein paar Tage halten

    Hühnerbrühe benutze ich eher selten, aber das muss ich auch nochmal im Slow-Cooker versuchen.

  11. gourmet 4. Juli 2009 at 13:01

    Ja das Zeug ist super und schmeckt viel besser als die gekaufte mit 5% Gemüseanteil. Ist ein Witz dieses Fertigzeugs. :)

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