Ungarischer Gulasch


Gulasch

So, nachdem der Frühling ja schon kurzzeitig Einzug gehalten hat, ist es mal wieder kalt mit Schneesturm. An kalten Tagen ist es einfach das Beste, wenn ein zünftiges Gericht auf dem Tisch steht. Das wärmt von innen und macht stark für die Kälte, die einen vor der Tür erwartet… Für diesen Ungarischen Gulasch benötigt man viiiieeeele Zwiebeln, die geschnitten werden müssen. Normalerweise artet dies in einer Heulorgie aus. Bei mir ging es allerdings. Ich trage Kontaktlinsen – kann es daran liegen? Was macht Ihr gegen die Tränen beim Zwiebelschneiden?

Ungarischer Gulasch

4-6 Personen

800g Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1,2 kg Rindfleisch
2 EL Butter
5 EL Paprikapulver, edelsüß
1 TL getrockneter Majoran
1 TL getrockneter Thymian
1 EL Kümmel
1 EL Essig
Salz & Pfeffer
Wasser
Kartoffeln oder Klöße als Beilage

Die Zwiebeln in Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne auslassen und die Zwiebeln andünsten (sie sollen nur glasig, nicht braun sein).

Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Knoblauch, Majoran, Thymian und Kümmel (ich habe keinen Kümmel verwendet, da ich ihn nicht mag) zusammen mit 3 EL Paprika zu den Zwiebeln geben. Kurz andünsten und danach mit Essig und 8-10 EL Wasser ablöschen.

Erst jetzt kommt das Fleisch hinzu. Das Fleisch soll Farbe annehmen, aber nicht braten, damit es schön zart wird. Mit Salz und Pfeffer würzen, Deckel drauf und schmoren lassen.

Eigentlich entwickeln Zwiebeln und Fleisch genug Eigensaft, dass man laut Rezept kein Wasser mehr hinzugeben soll. Dies hat bei mir aber nicht geklappt und so habe ich immer mal wieder etwas Wasser hinzugegeben. Der Gulasch ist dadurch auch nicht trocken geworden.

Insgesamt ca. 2-3 Stunden schmoren lassen oder solange bis das Fleisch zart ist.

Zum Schluss sollten die Zwiebeln so eingekocht sein, dass man sie fast nicht mehr merkt. Jetzt noch mit dem Rest Paprika abschmecken und mit Klößen oder Kartoffeln servieren.

Gulasch


12 Kommentare

  1. annabel sagt:

    klingt nett das rezept! mal schauen, wann ich das nächste mal zeit habe 🙂 danke!

  2. Barbara sagt:

    Auch wenn es schon ein paar Tage her ist: Super lecker war’s! Das war mein zweites selbstgemachtes Gulasch und kurioserweise gab es bei einer Freundin am selben Tag auch Gulasch und Kartoffelklöße. 😀

  3. Mareen sagt:

    @ tobias kocht: Danke, sieht Gulasch nicht immer irgendwie gleich aus? 😉
    @ miriam: Gerne!
    @ kitchenroach: Ohja, Knödel gehören einfach dazu!
    @ Barbara: Ok, Danke für den Tipp. Erzähl dann, wie es Dir geschmeckt hat.

  4. Barbara sagt:

    Mhmmm, ich weiß, was es morgen bei mir geben wird. Danke für dieses leckere Rezept.

    Zum Zwiebel schneiden:
    Mir hilft, wenn ich konsequent durch den Mund atme und die Nase bewusst verschließe. Damit läuft kein einziges Tränchen.

  5. Das sieht gut aus und dann noch mit Knoedl, das muss schmecken!

  6. miriam sagt:

    vieeelen dank für das rezept! ich liebe ungarisches gulasch.

  7. Ich liebe Ungarisches Gulasch, auch wenn es wie ein Wiener Gulasch aussieht 🙂

  8. Mareen sagt:

    @ nata: Das stimmt, mit Brille sollte man dann nicht schneiden… 🙂
    @ Ellja: Lucky you!
    @ Ellja & lamiacucina: Ich werde die Messer mal wieder wetzen lassen.
    @ Nathalie: Das kenne ich. Vielleicht holst Du Dir Linsen nur um Zwiebeln zu schneiden?!? 😉

  9. Nathalie sagt:

    Jede nach Zwiebelart weine ich ganze „Sturzbäche“.

  10. ein möglichst scharfes Messer verwenden, das schneidet, nicht quetscht.

  11. Ellja sagt:

    keine Ahnung warum, aber ich muss beim Zwiebel-schneiden nie weinen. Feuchte Schneidefläche, scharfes Messer, das hilft aber!

  12. nata sagt:

    Ja, KOntaktlinsen helfen. Aber wehe, wenn man daran gewöhnt ist, und dann mal beim Zwiebelschneiden die Brille aufhat… Das wird dramatisch! – Aber so ein schönes, dunkelbraunes Schmorgericht mit viel Soße entschädigt dafür.

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