Hefeklöße mit Heidelbeeren

Die Hüttenhilfe sucht beim Blogevent “Mamas Rezepte” Gerichte, die nur bei Mama so gut schmecken. Ich beteilige mich mit Hefeklößen mit Heidelbeeren an diesem Event und gehe noch einen Schritt weiter, weil nämlich nicht nur meine Mama sondern auch meine Oma und Uroma dieses Rezept gemacht haben und es wirklich immer hervorragend geschmeckt hat. Nun auch ich – und ich war überrascht, dass die Hefeklöße so schön fluffig geworden sind, wie damals bei meiner Uroma! Heidelbeeren hatte ich Ende des Sommers eingefroren, ein Glas mit Heidelbeeren kann man aber auch verwenden, wenn es gerade keine frisch gibt.

Rezept für Hefeklöße mit Heidelbeeren

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

4-6 Personen (ergibt 12 Klöße)

  • 500g Mehl
  • 30g frische Hefe
  • 250ml Milch
  • 2 Eier
  • 50g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 500g Heidelbeeren (alternativ: Heidelbeeren im Glas)
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 Packung Puddingpulver

Der erste Schritt, um Hefeklößen mit Heidelbeeren zuzubereiten ist, die lauwarme Milch zusammen mit der Hefe zu verrühren und 20 Minuten gehen zu lassen.

Mehl, Eier, weiche Butter (am besten zerlaufen und danach abkühlen lassen) und Salz zusammen mit dem Milch-Hefe-Gemisch zu einem Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Danach 12 Kugeln aus dem Teig kneten und noch einmal abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Etwas Wasser in einem Topf zum kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, ein Geschirrtuch über den Topf spannen und am besten mit einem Gummi befestigen. Oder ein Dämpfsieb in den Topf stellen und darauf dann das Tuch legen.

Das Wasser wieder zum Kochen bringen und die Hefeklöße auf das Tuch legen. Muss man wahrscheinlich öfter machen – auf meinen Topf passten genau vier Klöße. Die Klöße von jeder Seite 5 Minuten dämpfen lassen.

Heidelbeersoße für Hefeklöße

Für die Heidelbeersoße 500g Heidelbeeren mit Wasser aufkochen und mit 2-3 EL Zucker süßen. Oder einfach die Heidelbeeren aus dem Glas in einem Topf erhitzen.

Eine Packung Puddingpulver hinzugeben und mit einem Schneebesen glatt rühren. Noch einmal alles aufkochen lassen und die Hefeklöße zusammen mit der Heidelbeersoße servieren. Voila! Selbstgemachte Hefeklößen mit Heidelbeeren! 

Da die Hefeklöße sehr neutral schmecken und kein Zucker hinzugegeben wird, kann man sie auch als Beilage zu Fleisch oder Braten verwenden.

Hefeklöße aufwärmen

Solltet Ihr nicht alle 12 Klöße mit einem Mal essen, kann man sie auch zu Kugeln formen und vor dem zweiten Gehen einfrieren. Später dann einfach auf- oder zumindest antauen lassen und mit dem Dämpfen wie beschrieben vorgehen und somit die Hefeklöße aufwärmen.

15 Comments

  1. Sabine 29. August 2012 at 20:07

    Mhhh…. Die muss ich auch mal wieder machen. Ich lebe inzwischen in den USA und meine ganze Familie und Freundeskreis sind davon begeistert. Es hat sich zu einem Wett-essen ausgedehnt! Bei uns gab es die Blaubeeren immer dazu, aber auf die Kloesse kamen ausgebratene Speckwuerfel mit einem bischen fett.

  2. Mareen 15. Januar 2012 at 11:27

    @Anni: Ich denke, mit Backpulver wird es nix. Hefeklöße sollen schon über die Hefe aufgehen, da ist Backpulver nicht das richtige. Ansonsten ist es schon richtig, dass die Klöße nach nicht so viel schmecken – die Beilage macht’s dann!

  3. Anni 14. Januar 2012 at 13:57

    Naja ich hab es mal genauso ausprobiert mit einer Packung Backpulver . Soo dann schäumte es richtig dolle, dann fügte ich ein wenig Milch hinzu und es schmeckt einfach nur süß, einfach nur eklig nach backpulver. Was habe ich falsch gemacht ?

  4. Pingback: Zusammenfassung vom Fremdkochen Mein liebstes Mamarezept

  5. Mareen 2. November 2009 at 10:11

    @ Johanna: Ja, stimmt, da verfärbt sich alles immer…ist mir diesmal gar nicht so aufgefallen.
    @ Ellja: Germknödel ist wohl die südliche Version der Hefeklöße. Aber durch die Füllung mag ich die nicht so gern. ;-)
    @ Stefan: Dann berichte, wenn Du sie gemacht hast…

  6. Stefan 30. Oktober 2009 at 13:38

    Oh, ja! Das gabs bei uns auch immer. Wollt ich immer schon mal machen.

  7. Ellja 29. Oktober 2009 at 12:12

    kenn ich so gar nicht. Ich mag halt sehr gerne die Germknödel mit dunkler Powidlfülle und viel Mohn-Zucker und heiße Butter darüber..mhhhh… das mit den Heidelbeeren wäre sicher figurfreundlicher ;-)

  8. Johanna 28. Oktober 2009 at 22:35

    Oj ja…wie meine Namensvetterin fand ich die auch immer Klasse!! Vor allem die blauen Lippen und die blaue Zunge von der Heidelbeersoße…das war ein Spaß!! :-)

  9. Mareen 28. Oktober 2009 at 21:52

    @ lamiacucina: Ja, ich glaube Hefeklöße, Dampfnudeln und auch Germknödel kommen aus der selben Ecke.
    @ Gourmet: Jupp, da kann ich mithalten. :-)
    @ Arthurs Tochter: Oh, das ist aber schade, die Hefeklöße sind einfach zum reinbeißen…
    @ Johanna: Cool, dann hast Du ja auch tolle Kindheitserinnerungen daran.
    @ Aurelie: Wenn man süße Hauptspeisen mag, gehen sie sehr gut als Hauptspeise durch. Sie sättigen auch sehr gut. Vielleicht kann man sie auch als Nachmittagssnack essen, wenn man ein spätes Abendessen plant und zwischendurch was Süßes will.
    @ Buntköchin: Hab noch welche eingefroren. Schicke sie los, dann sind sie gut, wenn sie bei Dir sind. Haha. :-)

  10. Buntköchin 28. Oktober 2009 at 20:17

    Die sind bestimmt sehr lecker. Da würde ich schon gern mal eins probieren.

  11. Aurélie 28. Oktober 2009 at 18:08

    Ist was ganz neues für mich (bin ja auch nicht sehr lange in Deutschland). Ist es als Nachspeise gedacht oder isst ihr das mehr zum Vesper ? Bin neugierig wie es schmeckt.

  12. Johanna 28. Oktober 2009 at 17:35

    Oh. Ich habe sie GELIEBT, bei meiner Mama!

  13. Arthurs Tochter 28. Oktober 2009 at 13:42

    Sieht sehr lecker aus, aber bei Hefeklößen bläht sich mir der Bauch immer schon fast vom Ansehen, essen geht irgendwie gar nicht mehr. Ich leide sonst tagelang…

  14. gourmet 28. Oktober 2009 at 08:44

    Hmm lecker, wollte ich als Kind jeden Tag essen lol :)

  15. lamiacucina 28. Oktober 2009 at 08:00

    schein etwas aus der Dampfnudeltradition zu sein, muss ich auch mal ausprobieren.

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