Weisswurstfrühstück mit Brezen und Obatzda

Pünktlich zum Wiesn Auftakt gab es dieses Wochenende bei uns ein zünftiges Weisswurstfrühstück mit selbstgemachtem Obatzda und Radi (Bayerisch für Rettich). Eigentlich wollte ich auch Laugensemmeln machen, da ich allerdings keine Natronlauge in der Apotheke bekommen habe, habe ich zwar Brötchen gebacken, aber leider waren es dann keine Laugenbrötchen, daher gab es auch noch aufgebackene Brezeln dazu. War aber auch lecker und hat uns auf die nächsten zwei Wochen eingestimmt.

Rezept für Weisswurstfrühstück

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten

2 Personen

  • 2 Paar Weisswürste / 4 Stück
  • süßer Senf
  • Radieschen
  • Radi (Rettich)
  • kleine Knacker / Landjäger
  • Laugensemmeln oder Brezen

Rezept für Obatzda

  • 250g Camembert
  • 150g Doppelrahm-Frischkäse
  • 40g Butter
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Kümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver

Für den Obatzdn den Camembert klein schneiden und mit dem Frischkäse und der weichen Butter verrühren. Die Zwiebeln ganz fein hacken und unter die Käsemasse geben, eventuell Kümmel hinzufügen. Ich mag keinen Kümmel, daher lasse ich ihn weg. Alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Radieschen putzen und Radi in Scheiben schneiden.

Entweder frische Semmeln oder Brezen kaufen, Eingefrorene aufbacken oder Brezeln nach diesem Rezept zubereiten. Hat wie gesagt bei mir leider nicht geklappt.

Wasser erwärmen und die Weisswürste 5 bis 10 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen.

PS: Weisswürste esse ich so, dass ich sie längs in der Mitte einschneide, dann quer ein kleines Stück schneide und dieses dann mit der Gabel aus der Pelle rausdrehe. Da gibt es sicher tausend Möglichkeiten – mir (als Preuße) wurde diese mal erklärt und ich fahre bisher sehr gut damit. :-)

Weisswürste werden hier übrigens traditionell vor 12.00 Uhr Mittags gegessen. Früher wurden die Würste morgens hergestellt und haben sich nicht lange gehalten, daher kommt wohl die Deadline.

Guten Appetit und o’zapft is! Auf ein schönes Oktoberfest!

Landjäger und Grünzeug Obatzda Weisswürste keine Laugensemmeln süßer Senf Brezeln

7 Comments

  1. Mareen 30. November 2009 at 18:00

    @ evi: Danke für die Verbesserung. Das ist natürlich ein schwerer (preußischer) Fehler. ;-)

  2. evi 30. November 2009 at 16:52

    Das Rezept für den Obatzn kann ich mir sehr gut vorstellen! Weißwürscht treten nicht paarweise, sondern stückweise auf :-)

  3. Mareen 29. September 2009 at 19:26

    @ Andrea: Das hört sich ja super an! Vielen Dank für das Angebot.

  4. Andrea 29. September 2009 at 15:25

    Hi Mareen, ich hätte noch Laugenperlen zuhause, die man mit Wasser aufgiesst und dann echte Brezenlauge erhält. In meinem Blog habe ich auch schon vom Brezenbacken berichtet. Wenn Du magst, schick ich Dir gerne welche. Schreib mir doch einfach eine Email! Viele Grüsse Andrea

  5. Mareen 27. September 2009 at 16:08

    @ Johanna: Vielen Dank. Das macht mich stolz! :-)
    @ Buntköchin: Ja, ich habe von Deinem Brezel-Desaster gelesen. Habe auch nicht so viel Glück gehabt, obwohl der Teig ansich lecker war.

  6. Buntköchin 24. September 2009 at 18:48

    Lecker, Weisswürstl! Schon lange nicht mehr gehabt. Ans Brezelbacken traue ich mich nicht mehr ran, die kaufe ich nur noch nach meinem letzten Reinfall.

  7. Johanna 23. September 2009 at 18:12

    Oh, das klingt sehr lecker! Meine bayrische Oma wäre stolz.
    Ich mag deinen Blog!

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