Dinkelbrot mit Walnüssen und Karotten (Vollkornbrot)

Wenn ich Brot esse, dann backe ich es fast immer selber…da weiß ich was drin ist und freue mich immer wieder, wenn es gut geklappt hat! Dieses Mal ist es ein Dinkelbrot mit Walnüssen und geraspelten Karotten geworden und mir schmeckt es super. Innen durch die Karotten schön saftig und außen ist die Kruste kross. Wenn Du das Brot nachbackst, dann achte darauf, auch ein Vollkornmehl zu verwenden – es enthält einfach mehr Nährstoffe als die normalen Weißmehle, bei denen das Korn komplett geschält wird, bevor es gemahlen wird. So wie es der Name schon sagt, enthält Vollkornmehl noch das komplette Korn und somit auch die guten Inhaltsstoffe, wie Vitamine und Mineralstoffe!

Brot zum Selberbacken: Dinkel-Walnuss-Brot

Ergibt 1 Brot mit ca. 20 Scheiben

  • 500 g Dinkelvollkornmehl
  • 375ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Brotgewürz
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1,5 TL Salz
  • 1,5 Möhren
  • 70 g Walnüsse
  • Backpapier
  • 1 Auflaufform, Brotform oder Kuchen-Kastenform

Das Mehl zusammen mit dem Brotgewürz, Salz, Hefe und Wasser verkneten und 1,5 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Möhren fein raspeln und die Walnüsse klein hacken.

Beides zum Brotteig geben und unterkneten. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidetet Auflaufform oder in eine Brotform geben (ich habe es in einer Kuchen-Kastenform gebacken) und erneut eine Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.

15 Min. vor Beginn der Backzeit eine ofenfeste Form mit 100 ml Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Das Brot 45 – 50 Min. backen und danach gerne noch 10-20 Minuten im warmen Ofen lassen (ohne weitere Hitze).  

Das Dinkelbrot mit Walnüssen ist fertig, wenn es sich beim Klopfen hohl anhört.

Lass das Brot komplett auskühlen, bevor Du es aufschneidest.


Sind Kohlenhydrate nun gut oder schlecht?

Das Thema Kohlenhydrate wird ja immer wieder heiss thematisiert – sind sie nun gut oder schlecht, lässt du sie weg oder eher nicht? Es gibt so viele Meinungen und da möchte ich meine auch noch kundtun! :-) 

Nein jetzt mal im Ernst: Kohlenhydrate sind ein wichtiger Energiespender und halten Deinen Motor tagsüber am Laufen. Chemisch betrachtet sind Kohlenhydrate Moleküle aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, in der Ernährungswissenschaft werden sie zu den drei Makronährstoffen Kohlenhydrate, Fette, Proteine gezählt. Wichtig ist es, den Unterschied zwischen Kohlenhydraten zu kennen: Zucker und einfache Kohlenhydrate auf der einen und hochwertige Vollkornprodukte und komplexe Kohlenhydrate auf der anderen Seite. 

Einfache Kohlenhydrate wie Haushaltszucker, Süßigkeiten, Backwaren, Pasta oder Säfte machen Dich nur kurzfristig satt und lassen deinen Insulinspiegel stärker ansteigen. Oft sind diese industrielle Produkte, die nur noch sehr wenig gute Inhaltsstoffe enthalten. 

Komplexe Kohlenhydrate, wie Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Vollkorngetreide enhalten viele Nährstoffe (Vitamine & Mineralstoffe), machen dich lange satt und lassen deinen Blutzuckerspiegel nur moderat ansteigen. 

Daher musst Du nicht auf Kohlenhydrate verzichten, aber versuche doch mal darauf zu achten, wie das Verhältnis zwischen einfachen und komplexen Kohlenhydraten bei Dir aussieht! Schaue auch in diesen Blog Post zum Thema Kohlenhydrate, wenn Dich das Thema interessiert!

Was bedeutet Vollkorn?

Ich empfehle gerne Vollkornprodukte in den Speiseplan zu integrieren – weißt Du eigentlich was Vollkorn bedeutet? Vollkorn ist in Deutschland ein geschützter Begriff, das heißt, dass 90% des Produkts aus Getreide hergestellt werden muss, bei dem die Randschichten und der Keimling des Korns mit gemahlen sind. Im Gegensatz dazu wird bei der Verarbeitung von Weißmehl das Getreide aus geschälten Körnern gemahlen – der Nährwertgehalt des Getreides ist dann nur noch sehr gering. Denn: In den Randschichten stecken Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. 

Leider ist es bei Brot eines herkömmlichen Bäckers gar nicht so einfach, wirklich ein Vollkornbrot zu bekommen – lass Dir da am besten mal die Inhaltsliste zeigen, um wirklich sicher zu gehen. Oder Du backst Dein Brot mal selber aus Vollkornmehl! 

Und eine Sache noch: Es ist fast unmöglich Brötchen aus Vollkornmehl zu bekommen – Vollkornmehl ist einfach nicht so fluffig in der Verarbeitung und daher für den Geschmack der Masse nicht mit der Leichtigkeit eines Brötchens kompatibel. Ein Dinkelbrötchen oder ein Brötchen mit Körnern ist kein Vollkornbrötchen. 

Oft werden Brötchen mit Zuckerrübensirup gefärbt, um gesünder auszusehen – leider sind sie das aber nicht. Es sind dann Weißmehlbrötchen, denen zusätzlich noch Zucker hinzugefügt wird. 

4 Möglichkeiten diese Woche gute Kohlenhydrate in Deine Mahlzeiten einzubauen

Wie Du diese Woche ganz einfach gute Kohlenhydrate in Deine Ernährung einbaust:

  1. Vollkornbrot:

    Backe das Dinkelbrot mit Walnüssen oben im Rezept einfach zuhause nach!

  2. Haferflocken

    Haferflocken enthalten gute Kohlenhydrate und Ballaststoffe, aber keinen Zucker. Zusätzlich punkten sie als Vitamin B- und Eisenspender! Wusstet Du, dass Haferflocken immer aus dem vollen Korn hergestellt werden? 

  3. Smoothie

    Mache Dir morgen mal einen Smoothie aus grünem Gemüse (Spinat, Grünkohl, Blattsalat, Petersilie, Stangensellerie), einer halben Banane und einem halben Apfel. 

  4. Linsen

    Plane Dir für die nächsten Tage einen Salat mit roten Linsen.

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