6. Dezember: Rouladen, Rotkohl & Klöße


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Wenn es im Herbst oder Winter draußen ungemütlich ist, finde ich es am schönsten einen Braten mit Rotkohl und Klößen zu kochen. Diesen kann man morgens anbraten, auf dem Ofen ziehen lassen und man muss sich nicht weiter darum kümmern, außer ab und zu mal nach dem rechten zu schauen. Diesmal gibt es als Sonntagsbraten ganz klassische Rouladen.

Rouladen, der Klassiker

4 Personen

4 Rouladen
4 kleine Gewürzgurken
Speck
1 große Zwiebel
Senf
Butter zum Anbraten
500ml Buttermilch
100g saure Sahne
1 große Kartoffel
Küchenschnur / Nähgarn

1 Kopf Rotkohl
1 Apfel
3 EL Essig
1 EL Balsamicoessig
Salz und Pfeffer
3 EL Zucker
3 Blätter Lorbeerlaub
4 Pimentkerne

Klöße

Die Zwiebel, den Speck und die Gurken in Streifen schneiden. Die Rouladen ausrollen, salzen und pfeffern und mit ca. 1-2 TL Senf einstreichen. Auf ein Ende der Rouladen etwas Speck, Gurken und Zwiebeln legen und danach die Rouladen einrollen. Mit Küchenschnur oder Nähgarn zusammenbinden.

Butter in einer Pfanne heiß werden lassen und die Rouladen schön kross anbraten. Sobald das Fleisch angebraten ist, mit Wasser und 150ml Buttermilch aufgießen. Etwas einkochen lassen. Innerhalb von 2 Stunden noch ca. zweimal einkochen, bis die Buttermilch aufgebraucht ist. Noch einmal salzen und pfeffern.

Den Rotkohl in sehr feine Streifen schneiden und in einen Topf geben. Mit Wasser auffüllen und aufkochen lassen.

Nun den Kohl mit Essig, Salz und Pfeffer, Zucker, Lorbeerlaub und Piment würzen. Einen Apfel klein schneiden (ohne Schale) und ebenso zum Kraut geben. Den Rotkohl nun mindestens eine Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen und zum Schluss noch einen EL Balsamicoessig hinzugeben – der gibt ein schönes Aroma.

Zum Schluss die saure Sahne in der Bratensauce verrühren und eine Kartoffel auf der feinsten Reiben klein reiben. Die geriebene Kartoffel an die Soße geben – so bekommt die Soße eine natürliche Bindung ohne künstliche Bindungsmittel.

Normalerweise werden zu solch einem Gericht auch die Klöße selbergemacht. Da ich damit aber keine guten Erfahrungen gemacht habe, habe ich mich diesmal nicht herangetraut und es gab Fertig-Klöße. Bei nächsten Mal versuche ich noch mal Klöße selberzumachen…

Leider muss ich auch die Erfahrung machen, dass Rouladen genauso unfotogen sind wie Hühnergerichte.

Ich wünsche Euch allen einen tollen Nikolaustag! Hattet Ihr etwas im Stiefel? Eine Rute oder etwas Süßes? 🙂

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Dies ist ein Post im Rahmen des kochend-heiss.de Adventskalenders.


9 Kommentare

  1. Kerstin sagt:

    Der Klassiker schlechthin, mir läuft schon allein beim Anblick das Wasser im Munde zusammen und da für Weihnachten natürlich der Essensplan schon steht; Hummer, Schweinefilet und Enten, drucke ich mir das hier aber aus und probiere es unbedingt nach Weihnachten aus !! Mit Buttermilch, das klingt yummy und nach mehr.

    Dankeschön für dieses Rezept, ich für meinen Teil bin sehr experimentierfreudig

  2. m@ik sagt:

    Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte! Ich finde es immer wieder interessant die verschiedenen Möglichkeiten von „Wie bereitet man eine Roulade zu?“ zu lesen. Neben dem Klassiker mit Gurken ist bei uns auch eine Füllung mit Hackfleisch üblich.

  3. evi sagt:

    Grade jetzt könnte ich davon eine ordentliche Portion vertragen. Sonst kommt bei uns noch ein Viertel hartgekochtes Ei in die Roulade.

  4. Yulara sagt:

    Hmmm, lecker. Das werde ich am 2. Weihnachtsfeiertag essen, wie ich gestern Abend am Telefon erfuhr. *schleck*

  5. Mareen sagt:

    @ kitchenroach, Uschi M & Nathalie: Ok, ich mache das nächste Mal die gaaaanz klassischen Rouladen. Ich mag den Geschmack der Buttermilch in der Soße ganz gerne, habe ich mir beim Sauerbraten abgeguckt, der bei mir auch mit Buttermilch gemacht wird…
    @ Sabrina: Naja, wir sind ja schon groß, der kommt der Nikolaus nicht jedes Jahr, er muss ja auch noch zu den kleinen Kindern. 😉

  6. Sabrina sagt:

    Einfach nur lecker.
    Der Nikolaus war dieses Jahr nicht bei mir – vergessen 😉
    Trotzdem war der Tag ein sehr schöner.
    Wünsche dir auch einen schönen NikolausTag und bin neugierig, was du morgen aus dem „Hut“ zauberst

  7. Nathalie sagt:

    Schließe mich an – auch bei mir gibts keine Buttermilch. Bei uns wird mit Brühe und Rotwein angegossen.
    Aber sonst hätte ich nichts gegen ein solches Sonntagsessen einzuwenden! :-))

  8. Uschi M sagt:

    Sehen sehr lecker aus! Auch ganz neu für mich, die mit Buttermilch zu machen. Meine Familie ist da aber sehr konservativ, die wollen keine Experimente mit Rouladen. Vielleicht poste ich mal mein Rezept, wenn ich wieder mal welche mache…

  9. genau so sollen rouladen ausschauen. wunderbar ist das rezept, die buttermilch war aber neu fuer mich.

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