Waldorfsalat

Waldorfsalat

Waldorf Salat ist meiner Meinung nach kein ständiger Gast in deutschen Küchen, sondern passt eher nach Amerika. Nur wenige wissen allerdings, dass der Salat Ende des 19. Jahrhunderts erstmals in einem Kochbuch des Waldorf Astoria Hotels mit einem Rezept erwähnt wurde. Das Waldorf Astoria Hotel erhielt seinen Namen wiederum durch den deutschen Auswanderer Johann Jakob Astor aus Walldorf in Baden. Seine Nachfahren gründeten das bekannte Hotel in New York City, nach dem dieser Salat benannt ist. Ich habe das Rezept leicht abgewandelt und Granatapfelkerne hinzugegeben, einfach weil es mir so gut schmeckt. Probiert den Salat doch mal zu Weihnachten, er ist klasse als Vorspeise an den Feiertagen und auch das ganze Jahr über ein gesunder Begleiter und einfach mal was anderes.

Waldorfsalat

2 Personen

150g Sahnejoghurt
50ml Orangensaft
Salz
2 EL Walnusskerne
200g Knollensellerie
1 großer säuerlicher Apfel
1/2 Granatapfel

Für das Dressing des Waldorfsalats Sahnejoghurt und Orangensaft in einer Schüssel verrühren und nach Geschmack salzen.

Die Walnüsse grob hacken. Den Sellerie  und den Apfel schälen, waschen und in feine Streifen schneiden.

Den Granatapfel auf der Arbeitsfläche hin- und herrollen, sodass man die Kerne knacken hört. Vorsichtig aufschneiden – es spritzt! Dann halbieren und die Kerne entweder herausklopfen (mit einem Löffel auf die Schale klopfen) oder mit den Fingern herauspulen. Die Kerne lösen sich aber durch das Rollen schon sehr gut.

Sellerie, Granatapfelkerne und Apfel nun unter den Joghurt mischen, die Nüsse hinzugeben und alles verrühren. 20 Minuten durchziehen lassen.

Historische Information zu diesem Artikel aus „Im Rausch der Freiheit“ und über Wikipedia.


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