Donauwelle

Donauwelle

Donauwelle ist ein toller Kuchen: Schön locker leicht, mit viel Schokolade, fruchtig und saftig durch die Kirschen und der Pudding und auch der Rum im Teig gibt dem Kuchen eine schönes Aroma. Seit ich die Donauwelle das erste Mal selbstgemacht habe, schmeckt sie mir immer wieder super. Ich habe allerdings früher auch nicht besonders oft Donauwelle gegessen, muss ich zugeben. Jetzt ist die zu jeder Jahreszeit ein Klassiker, der am Kuchenbuffett genauso gut passt wie beim Wochenend-Kaffee und Kuchen mit der Familie oder Freunden. Diesen alltimefavourite muss man einfach mögen und es ist erlaubt, ihn permanent zu backen! In diesem Sinne: Schönen Samstag Nachmittag!

Donauwelle

2 Päckchen Vanillepuddingpulver
350g Zucker
850ml Milch
1 Glas Kirschen
Butter zum Einfetten
600g weiche Butter
2 EL Vanillezucker
2 EL Rum
5 Eier
300g Mehl
4 TL Backpulver
3 TL Kakaopulver
300g Zartbitterkuvertüre
25g Kokosfett (Palmin)

Das Puddingpulver mit 100g Zucker und 100ml Milch glatt rühren. In einem Topf 700ml Milch erhitzen, vom Herd nehmen und das Puddingpulver einrühren. Noch einmal kurz aufkochen lassen.

Den Pudding in eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.

Die Kirschen über ein Sieb abtropfen lassen.

Eine hohe, eckige Kuchenform einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Nun für den Teig 300g Butter, 250g Zucker, Rum und den Vanillezucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren danach das Mehl und das Backpulver unterrühren und auch noch 5 EL Milch hinzugeben. Alles gut verkneten.

Die Hälfte des Teigs in die Kuchenform geben, die andere mit Kakao und noch einmal zusätzlich 3 EL Milch verrühren. Den Kakaoteig auf den hellen Teig geben und leicht ineinander verstreichen. Die Kirschen auf dem Teig verteilen und alles im Ofen bei 160 Grad 25 Minuten backen. Danach auskühlen lassen.

Nun die Buttercreme zubereiten: 300g Butter mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen (4-5 Minuten). Pudding glattrühren und löffelweise unter die Butter rühren. Hierbei ist es wichtig, dass beide Zutaten die gleiche Temperatur haben, so verbinden sie sich besser.

Teig verrühren Kirschen Teig Donauwelle Donauwelle

Die Buttercreme auf den Teig streichen und im Kühlschrank fest werden lassen (mind. 3 Stunden).

Sobald die Buttercreme fest ist, kann die Kuvertüre auf den Kuchen gegeben werden: Hierfür die Schokolade grob hacken und zusammen mit dem Kokosfett über einem Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen, auf den Kuchen geben und verstreichen.

Noch einmal kühl stellen, bis die Schokolade fest ist (2 Stunden).

Quelle: Lecker 06 / 2010

4 Kommentare

  1. Mareen sagt:

    @ Jonas: Auja, toll. Viel Spaß dabei.
    @ Terragina: Danke. Schmeckt auch gut. 😉
    @ Chaosqueen: Ja, locker leicht ist vielleicht etwas übertrieben…kann man auch als „locker leicht zu verschlingen“ verstehen. 🙂

  2. Ich war etwas verdutzt als ich die ersten Worte Deines Beitrages gelesen habe „Schön locker leicht…“
    Ich mag Donauwellen sehr aber als locker und leicht würde ich sie nun nicht gerade bezeichnen.

    Beim Weiterlesen wich die Verwirrung, denn Deine Donauwellen sind genauso, wie ich sie kenne und liebe. Ich denke, nach unserem bald anstehenden Urlaub, werde ich mich ‚mal ans Nachbacken machen. Donauwellen gab es seitdem ich blogge noch nie…

  3. Terragina sagt:

    Einer meiner Lieblingskuchen – könnte ich auch mal wieder machen. 😉 Dein Rezept liest sich sehr gut!

    Viele Grüße von Kerstin

  4. Jonas sagt:

    Mein Lieblingskuchen(!), den ich komischerweise noch nie selbst gemacht habe, vor allem, da ich noch keine Kuchenbackform habe 🙁
    Da ich mich aber wohl demächst an einem entsprechenden Ort aufhalten werde (bei meinen Eltern), wird er dann endlich mach wieder gemacht 😀
    Toller Kuchen !!!

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