Pastéis de Nata

Geschrieben von Mareen am 7. Juli 2010 | Abgelegt unter Backen, International, Kuchen, Kekse & Torten, Portugal

Pasteis de Nata

Kleine, unglaublich süße Puddingteilchen aus Portugal. Für alle, die es gerne süß mögen, sind Pastéis de Nata ein ideales Dessert. Ich habe sie vor zwei Jahren im Portugal Urlaub kennengelernt und schwärme seitdem, dass ich sie unbedingt mal selber machen möchte. Damals habe ich sie (direkt morgens) zum wirklich sehr guten Kaffee dort genossen. Während meiner Blog-Abstinenz habe ich die Pastetchen dann endlich nachgebacken und sicher waren die in den kleinen Bars und Cafes in Lissabon tausendmal besser, aber ich finde meine auch super gelungen. Und sie sind so klein, da bleibt es nicht bei einem…

Pastéis de Nata

12 Stück

1 Rolle Blätterteig
1/2 Liter Milch
225g Zucker
50g Vanillezucker
35g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Butter
1 Ei
6 Eigelb
Zimt zum Bestreuen

Den Blätterteig ausrollen und zwei bis drei mal falten, um ihn danach wieder auf Normalgröße mit einem Nudelholz auszurollen. Den Teig im Tiefkühlfach aufbewahren, solange die Füllung hergestellt wird.

Das Mehl mit Salz, Zucker und Vanillezucker mischen.

Die Milch zusammen mit der Butter in einem Topf zum kochen bringen. Sobald die Milch kocht, die Zucker-Mehl-Mischung in die Milch geben, gut rühren und einmal kurz aufkochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen.

Wenn die Mischung etwas abgekühlt ist, kann das Ei und die Eigelbe und die Milchmasse gerührt werden.

Den Blätterteig nun aus dem Tiefkühlfach nehmen und kleine Kreise ausschneiden, die in die Formen passen und auch noch einen kleinen Rand haben. Lieber etwas mehr Blätterteig nehmen, dieser wird dann leicht knusprig. Ist mir leider nicht gelungen, da es einfach zu wenig Blätterteig war.

Nun die Formen mit der Milchmischung füllen und im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad 8 bis 10 Minuten backen.

Die Pasteten sollten an der Oberseite sehr dunkel sein, fast schon schwarz (etwas mehr als auf meinen Bildern darf es schon sein). Zum Backen sind Formen für Custard Tarts oder Muffinformen geeignet.

Vom Rest Eiweiß: Baiser machen!

Blätterteig Eigelb Blätterteig Pasteis de Nata Pasteis de Nata


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11 Kommentare zu “Pastéis de Nata”

  1. am 8. Juli 2010 um 07:31 1.Bolliskitchen schrieb …

    die hätten aber noch länger in den Ofen gemusst, die müssen richtig braun sein!!!!!!!!!!!!

  2. am 8. Juli 2010 um 08:20 2.Mareen schrieb …

    @ Bolliskitchen: Haste Recht, daher habe ich im Text ja auch geschrieben, dass ich sie viel zu früh aus dem Ofen genommen habe.

  3. am 8. Juli 2010 um 12:35 3.nata schrieb …

    Darüber freue ich mich immer wieder. Ich finde es supernett, dass die Portugiesen ihre Törtchen nach mir benannt haben.

  4. am 8. Juli 2010 um 13:40 4.tobias kocht! schrieb …

    Süß ist immer gut!

  5. am 8. Juli 2010 um 14:25 5.FrauSchmunzel schrieb …

    Das Rezept klingt wirklich seeeehr süß. Aber Tobias hat recht: Süß ist immer gut.

  6. am 8. Juli 2010 um 21:02 6.Mareen schrieb …

    @ nata: Ja, das ist cool, da hat mal einer mitgedacht… ;-)
    @ tobias kocht: Da hast Du Recht!
    @ Frau Schmunzel: Oh, ja das hat er…

  7. am 9. Juli 2010 um 07:58 7.Johanna schrieb …

    Ah sehr gut…ein Rezept, in denen ich die Unmengen an Eiern in meinem Kühlschrank verarbeiten kann. Und dann auch noch süß…herrlich! Wird am WE gleich nachgebacken!!

  8. am 10. Juli 2010 um 22:19 8.José schrieb …

    Schön, dass ich dieses Rezept gefunden hab.

    Letzte Woche hab ich mich an Pasteis versucht und sie sind alle in die Tonne gewandert. Irgendwie zuviel Blätterteig und zu wenig Füllung.

    Deine sehen super aus! Ich werd berichten!

  9. am 12. Juli 2010 um 23:00 9.Barbara schrieb …

    Jeder schwärmt so von diesen Teilen… Gegessen habe ich sie mal wo, aber gemacht noch nie.

  10. am 15. Juli 2010 um 21:04 10.Mareen schrieb …

    @ Johanna: Und, sind sie was geworden?
    @ José: Ui, haben die denn gar nicht geschmeckt? Aber wenn es zu wenig Füllung ist, sind sie auch nicht mehr so verdammt lecker, da hast Du schon Recht!
    @ Barbara: Ja, sie sind toll und alle sollten sie machen. Mhhhm. Probier mal und erzähl dann davon!

  11. am 20. Juli 2010 um 18:13 11.berlin catering event schrieb …

    Ich liebe diese kleinen Kalorienbomben. Hab die minimum ein Jahr zum Frühstück gegessen. Bin aber nie auf die Idee gekommen sie mal im großen Stil selbst zu produzieren. Das wird jetzt nachgeholt.
    Dann muss ich wohl bald wieder joggen gehen…

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