22. Dezember: Gänseschmalz & Rosmarin-Kartoffel-Brötchen

Gänseschmalz

Solltet Ihr an Weihnachten Gans zubereiten, ist dieses Rezept eine tolle Verwertungsmöglichkeit, da Gans immer extrem viel Fett abgibt. Dieses kann man beim Schmoren im Ofen oder danach einfach abschöpfen und Gänseschmalz davon herstellen. Gänseschmalz schmeckt auf Brot oder frischen Brötchen, bei mir waren es die Italienischen Rosmarin-Kartoffel-Brötchen von Chili und Ciabatta. Gänseschmalz ist auch toll um zum Beispiel Fleisch anzubraten.

Gänseschmalz

1 Liter Gänsefett
4 Zwiebeln
3 Äpfel

Das Fett der Gans beim Braten abschöpfen und in einem Topf köcheln lassen.

Die Zwiebeln und die Äpfel in kleine Stücke schneiden und zu dem Fett geben. Alles ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

In kleine Gläschen abfüllen und hart werden lassen. Das Schmalz eignet sich sicherlich auch um mal verschenkt zu werden. Eh eine gute Idee, das alles alleine zu essen, würde ganz schön auf die Hüften gehen. 🙂

Italienische Rosmarin-Kartoffel-Brötchen

18 kleine Brötchen

Vorteig
250g Weizenmehl
125ml Wasser
2 1/2g Frischhefe

Teig
250g Hartweizenmehl
125ml Wasser
7 1/2g Frischhefe
12 1/2g Salz
125g gekochte Kartoffeln
8g gehackter Rosmarin

Vorteig
Wasser, Hefe und Mehl etwa 3-5 Minuten mit dem Knethaken verkneten, bei mir hat das nicht so gut geklappt, ich habe mit der Hand geknetet.

Der Teig wird sehr fest – diesen dann 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen. Eine Stunde vor Herstellung des endgültigen Teiges den Vorteig aus dem Kühlschrank nehmen.

Teig
Hartweizenmehl, Wasser, Hefe und in kleine Stückchen geteilte Biga (Vorteig) 5 Minuten auf Stufe 1 kneten, dann die gekochten Kartoffeln, Rosmarin und Salz zugeben und weitere 5 Minuten auf Stufe 2 kneten. Den Teig abgedeckt 40 Minuten ruhen lassen.

Den Teig in kleine Stücke aufteilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, noch mal abgedeckt 50 Minuten gehen lassen.

Den Backofen (mit einem Backstein – bei mir nicht, ich habe keinen) rechtzeitig auf 220°C vorheizen. Die Brötchen nach Belieben einschneiden und etwa 18-20 Minuten backen.

Der Rosmarin Geschmack ist nicht besonders dominant, was aber auch ganz gut ist.

Dies ist ein Post im Rahmen des kochend-heiss.de Adventskalenders.

6 Kommentare

  1. Mareen sagt:

    @ Danny: Und hast Du das Schmalz schon gemacht?
    @ Sabrina: Toll, das passt ja gut.
    @ Buntköchin: Das stimmt, Weihnachten ist eh nicht kalorienfrei, da kann auch noch Schmalz dazukommen. Hehe.
    @ Johanna: Du hast doch auch ein Glas bekommen, dann mal ran an den Speck, äh das Schmalz.
    @ evi: Wäre cool, wenn du es auch machst.

  2. evi sagt:

    Das ist ein echtes Highlight und ich freu mich richtig drauf, es hoffentlich bald nachmachen zu können. Vielen Dank für das Rezept!

  3. Johanna sagt:

    Jetzt hab ich schon richtig Heißhunger…

  4. Oh, extrem leckere Idee! Nicht hüftfreundlich, aber wo gibts das an Weihnachten schon. Wenn ich an diese Brötchen jetzt rankäme, wären sie weg. 🙂

  5. Sabrina sagt:

    Gänseschmalz ist der absolute Renner bei meinen Männern, Schmalz überhaupt, aber Gänseschmalz insbesondere 🙂 Da wird dann demnächst wieder zugeschlagen werden.

  6. Danny sagt:

    Endlich die passende Beilage für den 2. Weihnachtstag gefunden :-))

Schreibe einen Kommentar