Hefeklöße mit Heidelbeeren

Geschrieben von am 27. Oktober 2009 | Abgelegt unter Blog-Events, Gut Bürgerlich, Obst, Vegetarisch

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Die Hüttenhilfe sucht beim Blogevent “Mamas Rezepte” Gerichte, die nur bei Mama so gut schmecken. Ich beteilige mich mit Hefeklößen mit Heidelbeeren an diesem Event und gehe noch einen Schritt weiter, weil nämlich nicht nur meine Mama sondern auch meine Oma und Uroma dieses Rezept gemacht haben und es wirklich immer hervorragend geschmeckt hat. Nun auch ich – und ich war überrascht, dass die Hefeklöße so schön fluffig geworden sind, wie damals bei meiner Uroma! Heidelbeeren hatte ich Ende des Sommers eingefroren, ein Glas mit Heidelbeeren kann man aber auch verwenden, wenn es gerade keine frisch gibt.

Hefeklöße mit Heidelbeeren

500g Mehl
30g frische Hefe
250ml Milch
2 Eier
50g Butter
1 Prise Salz

500g Heidelbeeren
2-3 EL Zucker
alternativ: Heidelbeeren im Glas
1 Packung Puddingpulver

Die lauwarme Milch zusammen mit der Hefe verrühren und 20 Minuten gehen lassen.

Mehl, Eier, weiche Butter (am besten zerlaufen und danach abkühlen lassen) und Salz zusammen mit dem Milch-Hefe-Gemisch zu einem Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Danach 12 Kugeln aus dem Teig kneten und noch einmal abgedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Etwas Wasser in einem Topf zum kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, ein Geschirrtuch über den Topf spannen und am besten mit einem Gummi befestigen. Oder ein Dämpfsieb in den Topf stellen und darauf dann das Tuch legen.

Das Wasser wieder zum Kochen bringen und die Hefeklöße auf das Tuch legen. Muss man wahrscheinlich öfter machen – auf meinen Topf passten genau vier Klöße. Die Klöße von jeder Seite 5 Minuten dämpfen lassen.

Für die Heidelbeersoße 500g Heidelbeeren mit Wasser aufkochen und mit 2-3 EL Zucker süßen. Oder einfach die Heidelbeeren aus dem Glas in einem Topf erhitzen.

Eine Packung Puddingpulver hinzugeben und mit einem Schneebesen glattrühren. Noch einmal alles aufkochen lassen und die Hefeklöße zusammen mit der Heidelbeersoße servieren.

Da die Hefeklöße sehr neutral schmecken und kein Zucker hinzugegeben wird, kann man sie auch als Beilage zu Fleisch oder Braten verwenden.

Solltet Ihr nicht alle 12 Klöße mit einem Mal essen, kann man sie auch zu Kugeln formen und vor dem zweiten Gehen einfrieren. Später dann einfach auf- oder zumindest antauen lassen und mit dem Dämpfen wie beschrieben vorgehen.

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Fremdkochen Mein liebstes Mamarezept

15 Kommentare zu “Hefeklöße mit Heidelbeeren”

  1. am 28. Oktober 2009 um 08:00 1.lamiacucina schrieb …

    schein etwas aus der Dampfnudeltradition zu sein, muss ich auch mal ausprobieren.

  2. am 28. Oktober 2009 um 08:44 2.gourmet schrieb …

    Hmm lecker, wollte ich als Kind jeden Tag essen lol :)

  3. am 28. Oktober 2009 um 13:42 3.Arthurs Tochter schrieb …

    Sieht sehr lecker aus, aber bei Hefeklößen bläht sich mir der Bauch immer schon fast vom Ansehen, essen geht irgendwie gar nicht mehr. Ich leide sonst tagelang…

  4. am 28. Oktober 2009 um 17:35 4.Johanna schrieb …

    Oh. Ich habe sie GELIEBT, bei meiner Mama!

  5. am 28. Oktober 2009 um 18:08 5.Aurélie schrieb …

    Ist was ganz neues für mich (bin ja auch nicht sehr lange in Deutschland). Ist es als Nachspeise gedacht oder isst ihr das mehr zum Vesper ? Bin neugierig wie es schmeckt.

  6. am 28. Oktober 2009 um 20:17 6.Buntköchin schrieb …

    Die sind bestimmt sehr lecker. Da würde ich schon gern mal eins probieren.

  7. am 28. Oktober 2009 um 21:52 7.Mareen schrieb …

    @ lamiacucina: Ja, ich glaube Hefeklöße, Dampfnudeln und auch Germknödel kommen aus der selben Ecke.
    @ Gourmet: Jupp, da kann ich mithalten. :-)
    @ Arthurs Tochter: Oh, das ist aber schade, die Hefeklöße sind einfach zum reinbeißen…
    @ Johanna: Cool, dann hast Du ja auch tolle Kindheitserinnerungen daran.
    @ Aurelie: Wenn man süße Hauptspeisen mag, gehen sie sehr gut als Hauptspeise durch. Sie sättigen auch sehr gut. Vielleicht kann man sie auch als Nachmittagssnack essen, wenn man ein spätes Abendessen plant und zwischendurch was Süßes will.
    @ Buntköchin: Hab noch welche eingefroren. Schicke sie los, dann sind sie gut, wenn sie bei Dir sind. Haha. :-)

  8. am 28. Oktober 2009 um 22:35 8.Johanna schrieb …

    Oj ja…wie meine Namensvetterin fand ich die auch immer Klasse!! Vor allem die blauen Lippen und die blaue Zunge von der Heidelbeersoße…das war ein Spaß!! :-)

  9. am 29. Oktober 2009 um 12:12 9.Ellja schrieb …

    kenn ich so gar nicht. Ich mag halt sehr gerne die Germknödel mit dunkler Powidlfülle und viel Mohn-Zucker und heiße Butter darüber..mhhhh… das mit den Heidelbeeren wäre sicher figurfreundlicher ;-)

  10. am 30. Oktober 2009 um 13:38 10.Stefan schrieb …

    Oh, ja! Das gabs bei uns auch immer. Wollt ich immer schon mal machen.

  11. am 2. November 2009 um 10:11 11.Mareen schrieb …

    @ Johanna: Ja, stimmt, da verfärbt sich alles immer…ist mir diesmal gar nicht so aufgefallen.
    @ Ellja: Germknödel ist wohl die südliche Version der Hefeklöße. Aber durch die Füllung mag ich die nicht so gern. ;-)
    @ Stefan: Dann berichte, wenn Du sie gemacht hast…

  12. am 4. November 2009 um 21:05 12.Zusammenfassung vom Fremdkochen Mein liebstes Mamarezept schrieb …

    [...] Hefeklöße mit Heidelbeeren Mareen steuert zu diesem Fremdkochen ein Rezept bei, das in ihrer Familie schon über Generationen Tradition hat: Hefeklöße mit Heidelbeeren. Fremdgekocht: http://www.kochend-heiss.de/ [...]

  13. am 14. Januar 2012 um 13:57 13.Anni schrieb …

    Naja ich hab es mal genauso ausprobiert mit einer Packung Backpulver . Soo dann schäumte es richtig dolle, dann fügte ich ein wenig Milch hinzu und es schmeckt einfach nur süß, einfach nur eklig nach backpulver. Was habe ich falsch gemacht ?

  14. am 15. Januar 2012 um 11:27 14.Mareen schrieb …

    @Anni: Ich denke, mit Backpulver wird es nix. Hefeklöße sollen schon über die Hefe aufgehen, da ist Backpulver nicht das richtige. Ansonsten ist es schon richtig, dass die Klöße nach nicht so viel schmecken – die Beilage macht’s dann!

  15. am 29. August 2012 um 20:07 15.Sabine schrieb …

    Mhhh…. Die muss ich auch mal wieder machen. Ich lebe inzwischen in den USA und meine ganze Familie und Freundeskreis sind davon begeistert. Es hat sich zu einem Wett-essen ausgedehnt! Bei uns gab es die Blaubeeren immer dazu, aber auf die Kloesse kamen ausgebratene Speckwuerfel mit einem bischen fett.

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